pushbox-motive

Allergie

Allgemein

 

Ausmessen, Aufstellen und Ausrichten

Das präzise Ausmessen Ihrer Wohnung und das korrekte Ausrichten der Möbel bei der Lieferung gehört zu den wichtigsten Aufgaben bei der Planung und der Montage Ihrer Einrichtung. Böden, Wände und Decken sind meist nicht gerade. Deshalb muss beim Aufstellen oder Montieren der Möbel mit kleinen Unebenheiten gerechnet werden. Die Möbelteile müssen gerade ausgerichtet stehen! Das heißt, sie dürfen nicht gewaltsam „außer Form“ gebracht oder schief aufgestellt werden. Andernfalls drohen Folgeschäden (wie z. B. Kippen, Klemmen, Quietschen, Reißen, Verkratzen und Verziehen) bis hin zu Materialbrüchen. Polstermöbel, Schlafzimmer- und Liegemöbel dürfen auch nicht zu nahe an Heizkörpern oder Lichtquellen stehen. Eine ausreichende Luftzirkulation sollte gewährleistet sein. Besonders bei Neubauten ist es wichtig, für genügend Wandabstand und Luftzirkulation zu sorgen. Um Schimmelpilze zu vermeiden, sollten Sie feuchte Räume auf jeden Fall vor dem Einziehen beheizen oder trocknen lassen.

 

Belastbarkeiten

Allgemein

 

Bestimmungsgemäße Verwendung

Allgemein

 

Betten:

Persönliche Angaben und genügend Zeit sind beim Beratungsgespräch äußerst wichtig. Zu beachten sind: Personengewicht, Schlafgewohnheiten z. B. Seitenschläfer, Raumklima, Qualitätsansprüche. Im Gebrauch sind regelmäßiges wenden und lüften wichtig (siehe auch allgemeiner Teil). 

 

Bettkasten

Der Bettkasten bei Funktionsmöbeln aller Art (Kippcouch, Ausziehsofas usw.) darf grundsätzlich nicht überladen oder zu voll gepackt werden, damit die Luft zirkulieren kann. Wird das nicht beachtet, kann es ebenfalls zu Schimmelpilz/Stockflecken oder anderen Folgeschäden kommen.

 

Bett- oder Schlafsofa

Wohnmöbel: Funktions- und Verwandlungsmöbel/Betten

 

Druckstellen:

Siehe Sitzspiegel

 

Elektrostatische Aufladung, Elektrosmog

Luftfeuchtigkeit und Raumklima
Statische Aufladung kann bei empfindlichen Personen eine schmerzliche Angelegenheit werden. Statische Aufladung hängt in erster Linie mit zu trockener Luft in Wohnräumen zusammen, vor allem in den Wintermonaten und in Kombination mit synthetischen Materialien, z. B. Teppichböden, Textilien, Polsterbezügen, selten auch mit besonders lackierten Oberflächen und in jüngster Zeit auch mit der Abstrahlung von TV Flachbildschirmen, Elektro- und elektronischen Geräten durch Elektrosmog. Es sollte ausreichender Abstand zwischen Geräten und Sitzmöbel herrschen. Abhilfe schafft eine gründliche Befeuchtung des Teppichbodens und feuchtes (nicht tropfnasses!) Abwischen der Polsterbezüge. 

 

Empfindlichkeiten

Helle und einfarbige Bezüge sind, trotz eventueller Fleckschutzimprägnierungen, generell empfindlicher. Das gilt für Stoff – und Lederbezüge gleichermaßen. Je naturbelassener ein Produkt ist, desto empfindlicher ist es gegen äußere Einflüsse.

 

Farbechtheit

Helle und einfarbige Materialien sind grundsätzlich empfindlicher bei „Fremdfarben“. Achten Sie deshalb bitte besonders auf „nicht farbechte“ Textilien wie z. B. Jeans, T-Shirts, Baumwollprodukte, Decken etc. Denn sie können auf helle und einfarbige Möbel abfärben. Am gefährlichsten sind dunkle und intensive Farben wie Dunkelrot, Dunkelblau, usw. Sie lassen sich – selbst besonders aufgetragener Fleckschutzimprägnierung zum Trotz – oft nicht mehr entfernen.

 

Farbmuster

Für alle Naturmaterialien, Textilien und Leder gilt: Bei einer Bestellung nach Farbmustern können Farbton, Struktur und Muster manchmal etwas abweichen, da farbliche und Struktur-Unterschiede naturgemäß meist nicht zu vermeiden sind. Lieferungen nach Farbmuster sind daher grundsätzlich von Reklamationen und Umtausch ausgeschlossen. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Fachhändler. Selbstverständlich bemühen wir uns um eine größtmögliche Übereinstimmung.

 

Fleckschutz und Imprägnierung

Fleckschutzmittel sollen wasser- und ölhaltige Verschmutzungen verhindern. Bei nachträglichen Imprägnierungen sind Abfärbungen auf Möbelteilen, Stoffen und Leder trotz „Fleckschutzausrüstung“ möglich. So kann zum Beispiel eine Blue Jeans auf dem Sitzpolster Farbspuren hinterlassen, die nicht mehr zu entfernen sind. Egal, ob die Imprägnierung bereits im Material enthalten ist oder erst nachträglich aufgebracht wurde: Sie ist generell nicht von Dauer und sollte gegebenenfalls wiederholt werden. Beachten Sie hierzu bitte die Gebrauchsanweisung und Informationen des Herstellers. Achtung: Bei nachträglicher Fleckschutzaufbringung, ohne Absprache mit dem Hersteller, erlischt vielfach die Hersteller-Garantie.

 

Florlagen-Veränderung

Sitzspiegel

 

Funktions- und Verwandlungsmöbel (Bett- oder Schlafsofa)

Funktions- und Verwandlungsmöbel sind laut Stiftung Warentest „Kompromissmöbel“. Ein Schlaf- oder Bettsofa kann in der Regel kein vollwertiges Bett ersetzen. Wichtig sind auch hier eine an den Hersteller- Angaben orientierte, sachgerechte Nutzung und eine sorgfältige Handhabung. Funktionsteile benötigen einen gewissen Spielraum (Luft). Anders als bei fest montierten Teilen schließen diese „Kompromissmöbel“ in der Regel nicht ganz genau und liegen auch nicht direkt an. Deshalb sind Maß- oder optische Abweichungen von den fest gepolsterten Teilen nicht zu vermeiden.

 

Fußbodenschutz

Um Ihren Fußboden vor Kratzern oder Beschädigungen zu schützen, sollten Sie bitte darauf achten, dass unter den Standard-Fußvarianten der Hersteller evtl. zusätzliche Schutzunterlagen angebracht werden wie z. B. Gleiter aus Filz, Plastik oder Gummi. Diese Maßnahmen zählt der Gesetzgeber zu Ihren Sorgfaltspflichten.

 

Geltungsnutzen und Gebrauchsnutzen

Allgemein

 

Geruch:

Neue Produkte riechen anfänglich, das ist allgemein bekannt. Das kann je nach Material und Zusammensetzung einige Wochen oder Monate dauern. Hier hilft am besten häufiges lüften oder feuchtes abwischen mit einem verdünnten Reinigungsmittel oder im Handel erhältliche Geruchs-Neutralisierer (keine säurehaltigen Inhaltsstoffe). Anschließend ist Trockenreiben sehr wichtig. Bestimmte Produkte wie Leder oder Massivholz, behalten zeitlebens einen gewissen Eigengeruch.

 

Haustiere allgemein:

Mit Haustieren, Tierhaaren und Verunreinigungen ist generell Sorgfalt geboten. Hier ist ein größeres Maß an Toleranz und Verständnis notwendig. Sie können nicht 24 Stunden am Tag beaufsichtigt werden. Die Aufsichtspflicht obliegt den Tierhaltern, Eltern oder Haus- und Wohnungsbesitzern. Dazu gibt es eine Vielfalt an Fachliteratur. Krallen und Schnabeltiere können ganz erhebliche und vielfach irreparable Schäden anrichten. Tierhaare, besonders Katzenhaare, lassen sich aus Textilien nur schwer entfernen. Katzen, Hunde etc. sind Freigänger und bringen zwangsläufig alles Mögliche mit in die Wohnung. Allein schon zum Schutz von Kleinkindern sollte deshalb keinesfalls ein direkter Kontakt zwischen Tier und Bezugsmaterial von Möbeln stattfinden. Ein wirksamer Schutz wäre, Ihre gefährdeten Möbel mit geeigneten Materialien abzudecken, zum Beispiel Auflagen, Decken, etc., die waschbar oder reinigungsfähig sind und vor Beschädigungen schützen.

 

Holzwerkstoffe

Holzwerkstoffe werden überwiegend aus Holz hergestellt. Dazu zählen z.B. Holzfaserplatten, Sperrholz, Spanplatten etc. Die Qualität eines Produktes ist grundsätzlich nicht davon abhängig, ob ein Möbel aus Holzwerkstoffen oder Massivholz besteht, sondern wie hochwertig der Materialeinsatz ist. Die Spanplatten, mitteldichten Faserplatten (MDF), Sperrholz-, Dreischicht- oder Tischlerplatten sind heute im gesamten EU-Raum von hoher Güte. Ihre Inhaltsstoffe werden nach strengen EG-Richtlinien auf gesundheitliche Unbedenklichkeit nachhaltig geprüft. Selbige ist dann auch gekennzeichnet. Darüber hinaus schonen Holzwerkstoffe unsere natürlichen Ressourcen.

 

Kunstleder

Weil hier Vielfalt und Qualitätsunterschiede sehr groß sind, empfehlen wir Ihnen neben den Hersteller-Informationen die fachliche Beratung. Kunstleder können empfindlich sein gegenüber einigen Cremes oder Pflegelotionen, da diese möglicherweise Verhärtungen (Weichmacherverlust) verursachen.

 

Leder allgemein

Echtes Leder oder Felle sind Naturprodukte. Sie stammen von zahmen oder wild lebenden Tieren. Die Haut dieser Tiere wird gegerbt und konserviert. So bleibt die ursprüngliche Faserstruktur im Wesentlichen erhalten. Leder hat einen unverwechselbaren Geruch. Je natürlicher es verarbeitet wird, desto deutlicher sieht man die „Spuren des Lebens“ auf der Haut, sprich: dem Leder. Für Möbel werden fast ausschließlich Rinderhäute verwendet. Dabei gibt es große Qualitätsunterschiede. Informieren Sie sich deshalb bitte vor Kaufabschluss – auch über die notwendigen Reinigungs- und Pflegemethoden. Je naturbelassener das Leder ist, desto wertvoller, aber auch empfindlicher ist es. Wir unterscheiden unter verschiedenen Glattleder-Arten und dem Velours-, also dem Rauleder. Letzteres braucht am meisten Pflege, auch trotz eventueller Imprägnierungen. Dafür fühlt es sich besonders weich an. Glattleder mit unterschiedlicher Oberfläche – von „gedeckt“ (pigmentiert) bis zum offenporigen Semi-Anilinleder – sind dagegen pflegeleichter. Außerdem haben sie gute Lichtechtheitswerte. Das bedeutet, dass die Farben des Leders gegenüber Lichteinstrahlung beständiger sind. Reines, also weitgehend naturbelassenes Anilinleder dagegen ist empfindlicher und muss, ähnlich wie Rauleder, vor Lichteinstrahlung geschützt werden. Beachten Sie bitte dazu auf jeden Fall die Gebrauchsanleitungen (Leder-/ Pflegepass etc.) des Herstellers. (Allgemein: Reinigungs- und Pflegehinweise)

 

Legere Polsterung

Liegt die Wellen- oder Muldenbildung (Falten) im Toleranzbereich, handelt es sich um keinen Sachmangel, sondern eine „warentypische Eigenschaft“ Quelle: RAL GZ 430/4

 

Lichtechtheit (Lichteinwirkung bei Möbeln)

Die „Lichtechtheit“ eines Materials beschreibt seine Widerstandsfähigkeit gegenüber der Einwirkung von Licht. Besonders das Sonnenlicht kann die Oberflächen und sogar Materialien verändern, wenn man sie zu lange einer zu starken Bestrahlung aussetzt. Schützen Sie also Ihre wertvollen Möbel vor extremer Lichteinwirkung. Denn eine „absolute“ Lichtechtheit, d.h. eine völlige Unempfindlichkeit gegenüber Licht, lässt sich materialbedingt nicht erreichen. Auch Naturhölzer oder andere natürliche Stoffe wie z. B. Rattan können durch eine dauernde, intensive Lichteinwirkung ausbleichen, nachdunkeln, vergilben, reißen oder schrumpfen. Besondere Vorsicht geboten ist daher gerade in hellen Südzimmern mit großen Fensterflächen. Bei zu starker Sonneneinstrahlung sollten die Vorhänge oder Jalousien möglichst geschlossen werden. Empfindliche Materialien wie Baumwolle oder naturbelassenes Leder könnten sonst bereits nach wenigen Wochen an den beschienenen Partien farbliche Veränderungen aufweisen. Auf die Gebrauchsfähigkeit oder die Lebensdauer des Möbels haben diese „Mutationen“ aber kaum einen Einfluss. Die richtige Pflege Ihrer Möbel ist auch hier wieder besonders wichtig.

 

Liegeeigenschaften

Betten und Matratzen

 

Luftfeuchtigkeit und Raumklima:

Leder, Textilien und Holz bestehen weitgehend aus natürlichen Werkstoffen, welche die Feuchtigkeit der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben können. Deshalb kann eine zu hohe oder zu geringe Luftfeuchtigkeit schädlich für diese Materialien sein. Ausnahmen sind entsprechend gekennzeichnete Außenmöbel und Outdoor- Möbel. Das von Medizinern und Wissenschaftlern empfohlene, optimale Raumklima hat im Jahresdurchschnitt eine relative Luftfeuchtigkeit von 45 — 55 % und Temperaturen zwischen 18 — 23° Celsius. Kurzfristige Abweichungen von diesen Empfehlungswerten, z.B. in den Wintermonaten, schaden nicht. Längere Zeiträume mit extremen Werten sollten jedoch vermieden werden. Für ein gesundes Wohn-Klima ist die Anbringung eines Thermometers und eines Hygrometers empfehlenswert. So sind Sie stets über Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Ihrer Wohnung informiert. Bei dauerhaft feuchten Wänden drohen Schimmelpilze und Materialschäden.

 

Metallteile und Metalloberflächen

Wohnmöbel / Küchenmöbel

 

Mikrofasern

Mikrofasern haben sich seit Jahrzehnten bewährt und werden immer weiter verbessert. Unter dem Begriff sind synthetische Fasern zusammengefasst, die unter 0,8 dtex liegen (das heißt: 10.000m Faden wiegen 0,8g) Daraus werden Fäden für Gewebe als auch Vlies gefertigt. Die Angebotskette und Qualitätsunterschiede sind mittlerweile so groß, dass hier unbedingt die Produktinformationen der jeweiligen Hersteller zu beachten ist.

 

Möbeloberflächen allgemein

Wohnmöbel / Küchenmöbel

 

Möbelstoffe allgemein:

siehe Haustiere

 

Montage/Montageanleitungen

Die Herstellerangaben sind zwingend zu beachten. Bei Nichtbeachtung können Sie Ihre Gewährleistung oder Garantie verlieren. -> gesonderte Hinweise für Selbstabholung und Selbstmontage

 

Nachbildungen, Folien, Dekore, Kunststoffe

Wohnmöbel / Küchenmöbel: Möbeloberflächen.
Lesen Sie bitte immer auch die Herstellerhinweise und Produktinformationen.

 

Neubauten

In Neubauten brauchen Polstermöbel etc. einen ausreichenden Abstand zu den Wänden. Wenn möglich, sollte dieser 5 - 10 cm betragen. Dasselbe gilt für Heizkörper. In Neubauten herrschen oft noch beim Einzug sehr hohe Böden- und Wandfeuchtigkeiten. Eine relative Luftfeuchtigkeit von 65 % oder höher ist daher in den ersten Monaten häufig nicht zu vermeiden. In diesem Fall dürfen keine Möbelteile unmittelbar oder großflächig an die Wand montiert werden, sondern erst nach ordnungsgemäßer Austrocknung sämtlicher Böden und Wände. Sonst kann es schnell zu Feuchtigkeitsschäden, muffigem Geruch, dem Aufquellen von Materialien oder sogar gesundheitsschädlichen Schimmelpilzbildungen bzw. Stockflecken kommen. Das gilt besonders für die Nordseite, also der Sonne abgewandten Seite von Gebäuden. Sorgen Sie bitte auch hinter den Möbelteilen für eine ausreichende Luftzirkulation.

Zu trockene Luft schadet ebenfalls. Dadurch können Materialien austrocknen, spröde oder brüchig werden.

 

Ölbehandelte und gewachste Oberflächen

Zur Langzeitpflege benutzen Sie am besten, wie vom Hersteller empfohlen, ein geeignetes Spezialöl bzw. Wachs. (Diese meist weitgehend naturbelassenen Mittel riechen oft unterschiedlich stark.) Verwenden Sie das Mittel zum Auffrischen höchstens ein- bis zweimal im Jahr außerhalb der Heizperiode. Bei der Glas- und Spiegelreinigung dürfen fettlösliche Glasreinigungsmittel nicht mit geölten Oberflächen in Kontakt kommen. Vor dem Nachölen oder Wachsen bitte zuerst die Oberflächen reinigen. (Massivholz)

 

Pflegehinweise

Reinigungs- und Pflegehinweise / Mikrofasertücher

 

Pillingbildung

Überwiegend bei Flach- oder Mischgeweben kann es anfänglich zu Knötchenbildung (Pilling) kommen. Sie entsteht in der Regel durch die Reibung von Fremdtextilien, zum Beispiel, wenn jemand auf dem Sofa sitzt. Das ist kein Materialfehler. Zur problemlosen Entfernung der „Pills“ gibt es spezielle Fusselrasierer, die dem Bezugsstoff nicht schaden.

 

Planungsware und Lieferung frei Haus

(gesonderte Transport- und Aufbauhilfe)
Für eine fehlerlose, unproblematische Montage sind präzise Maß- und Bedarfsangaben enorm wichtig! Das betrifft die Tür-, Treppen- und Gangbreite ebenso wie die Angabe, ob es bei Ihnen einen Aufzug gibt und in welchem Stockwerk Sie wohnen. Wichtige Fragen sind zum Beispiel: Sind die Steckdosen und Lichtschalter richtig verlegt? Hält die Wandbeschaffenheit dem späteren Gewicht der Möbel, Hängeschränke, Wandborde etc. stand? Wichtig ist auch, dass Boden, Wände und Decken meist nicht völlig eben sind. Das muss bei der Montage beachtet und angepasst oder ausgeglichen werden. Gibt es kurzfristige Änderungen in den Räumlichkeiten, sollten Sie das Verkäufer und Monteur rechtzeitig mitteilen. Der Raum, in den die Möbel geliefert werden, sollte ebenso wie der Weg dorthin begehbar und möglichst leer sein. Die Möbel müssen waagerecht ausgerichtet aufgestellt werden. Für Fremdmöbel oder sonstige externe Teile übernehmen wir keine Garantie oder Gewährleistung.

 

Polsterkissen/Polsterfüllungen/ Polstersteppungen

Legere Polsterungen, lose gefüllte Kissen oder Kopfteile müssen regelmäßig glatt gestrichen und aufgeklopft bzw. geschüttelt werden (bekannt als Federbett - oder Kopfkisseneffekt). Polsterbetten und Polstermöbel sind kein Kinder-Trampolin!

 

Polstermöbel/Polsterung allgemein

legere Polsterung

 

Raumklima

Luftfeuchtigkeit

 

Reinigungs- und Pflegehinweise

Allgemein: Reinigungs- und Pflegehinweise / jeweilige Herstellerangaben

 

Selbstmontage

Allgemein: Abholwaren, Mitnahme, etc.

 

Sitzhärteunterschiede

Die unterschiedlichen Sitzhärtegrade sind durch verschiedene geometrische Formen bei Polsterbetten oder Funktionsteilen produktions- und fertigungsbedingt aufgrund industrieller Fertigung. Bei Schaumstoff kann es auch im Neuzustand aus fertigungstechnischen Gründen zu Abweichungen (so genannten „Toleranzen“) kommen.

 

Sitzspiegel

Dieser Effekt entsteht bei allen Velours- oder Veloursähnlichen Oberflächen von Teppichböden oder Textilien: Ein besonders hoch stehender, also sehr weicher Flor wird naturbedingt flach, wenn man sich darauf setzt. Typisch ist auch, dass seine Farbe je nach Lichteinfall oder Betrachtungswinkel changiert (Hell-Dunkeleffekt). Auf Gebrauch, Funktion oder Lebensdauer des Bezugs hat diese Eigenschaft keinen Einfluss.

 

Stoffe:

Möbelstoffe

 

Toleranzen

Allgemein

 

Transport /Selbstabholung / Selbstmontage

Abholanweisung

 

Wellen- und Muldenbildung (Faltenbildung):

(legere/saloppe Polsterung) Begriffsbestimmung nach RAL GZ 430/4: „Eine Welle ist eine von der ursprünglichen Polsteroberfläche abweichende Verformung. Eine Falte ist eine Welle mit Knick“. Die Messmethode und die Toleranzen sind in der RALGZ 430/4 enthalten.

Beim so genannten „Einsitzen“ oder „Einliegen“ verändern sich meist schon nach kurzem Gebrauch die Sitzhärte und die Optik. Die Sitzhärte wird weicher in Abhängigkeit von Art und Dauer der Nutzung. Auch das Personengewicht spielt eine Rolle. Dies ist ein normaler Prozess, den jede Polsterung durchläuft. Um möglichst lange gleichmäßige Liegehärten zu erzielen ist es wichtig, die Lieblingsplätze bei Polstermöbeln zu wechseln und Matratzen regelmäßig nicht nur zu wenden, sondern auch zu drehen (Kopfteile nach unten). Sonst kann es zu einseitiger Wellen-, Muldenoder Kuhlenbildung kommen. Unterstützt wird diese Entwicklung dadurch, dass sich die Bezugsmaterialien unter Einfluss von Körpergewicht und Wärme mehr oder minder dehnen und sich dadurch „Wellen“ bilden. Diese optischen Veränderungen haben auf Gebrauch, Funktion oder Lebensdauer so gut wie keinen Einfluss und stellen keinen Sachmangel dar. Das Glattstreichen oder Aufklopfen der Bezüge und Kissen gehört zu den üblichen Sorgfaltspflichten.

Liegt der Bezug nach relativ kurzer Nutzung als „Knickfalte“ übereinander, haben wir in der Regel eine berechtigte Beanstandung. Dabei sind meist Folgeschäden für das Bezugsmaterial zu erwarten und es ist Handlungsbedarf, z. B. in Form einer fachmännischen, Nachbesserung angebracht. Die „Wellen oder Falten“ können von Spezialisten oder Sachverständigen genau und vorschriftsmäßig nachgemessen werden. Dabei wird auch das „harmonische Gesamtbild“ beurteilt. Quelle: RAL-GZ 430/4. Die Stiftung Warentest empfiehlt die Sitzplätze möglichst gleichmäßig zu benutzen, damit sich die Optik den Sitzgewohnheiten anpassen kann. Wenn Sie diese legere Optik nicht mögen oder gar ablehnen, sollten Sie sich für „straff“ gepolsterte Sitz- und Liegemöbel entscheiden.

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